Vom Mühlenbetrieb zum Wohnprojekt
Für mehr als 500 Jahre stand die Verarbeitung von Getreide im Mittelpunkt. Das Wohnen war eher Nebensache. Nun dreht sich alles um das gemeinsame Wohnen. Der Weg dahin in Bildern...
Ausbau und Weitergabe der Mühlentechnik
Wir haben eine voll funktionsfähige Getreidemühle erworben. Allerdings entsprach die Technik weder den aktuellen Anforderungen noch war sie in der Gesamtheit von historischer Bedeutung.
Die moderneren Geräte haben wir verkauft und die antiken Schätze in der Region u.a. an die Windmühle Siebenbäumen verschenkt.
Abriss der Getreidesilos
Seit den 1970er Jahren wurden etwa zwei Drittel des Gebäudes als Getreidespeicher genutzt.
Die Silos bestanden aus dicken Holzwänden, waren bis zu 10 Meter hoch und mit der Mühlentechnik über mehr als 150 Meter Rohrleitungen verbunden.
Entkernung des Hauses
Die Technik und die meisten Silos haben wir selbst ausgebaut. Die statisch herausfordernden Arbeiten haben "unsere" Zimmerleute übernommen.
Wiederaufbau
Im Neubau waren die Geschossdecken für die Getreidesilos entfernt worden. Hier waren nur noch die Balken über dem Erdgeschoss vorhanden.
Im Altbau gab es zwar alle Decken, doch die Höhe der Räume war für heutiges Wohnen zu gering.
Daher ist nun fast alles neu und zwischendurch gab es viel Himmel über der Mühle.
Neuer Dachstuhl
Nach dem radikalen Abbau gab es einen neuen Dachstuhl mit großen Gauben - und stolze Zimmerleute beim Richtfest.
Neue Fenster
Offenbar brachte jeder Umbau in den vergangenen Jahrhunderten eine andere Fensterform mit sich.
In Zukunft wird es etwas einheitlicher, bald auch ohne Folie in grün.